Ginoza-Curveball
Die „Ginoza Curve“ ist nach der Ginoza High School in der Präfektur Okinawa benannt, wo sie ursprünglich entwickelt wurde.
Sie ist eine Variation des 12-6 (vertikalen) Curveballs und wird mit einer aggressiven Handgelenksrotation beim Abwurf geworfen, um einen extremen Topspin zu erzeugen.
Aufgrund ihrer Mechanik gilt sie im Allgemeinen als Pitch, der nur aus einer Overhand-Wurfbewegung geworfen werden kann.
Während ein Shuto eine natürliche Einwärtsrotation nutzt, um den Ball von den Fingern abrollen zu lassen, nutzt die Ginoza Curve die Einwärtsrotation, um aktiv Spin zu erzeugen.
Beim Abwurf übt die Wurfkraft – verstärkt durch die Zentrifugalkraft – erheblichen Stress auf den Ellbogen aus, insbesondere auf die Sehnen, die während der Bewegung stark verdreht werden.
Aus diesem Grund besteht ein hohes Risiko für schwere Verletzungen.
Daher hat sich der Autor dazu entschieden, die Weiterentwicklung dieses Pitches nicht weiter zu verfolgen.
Bitte beachten Sie, dass einige der Erklärungen hier auf Beobachtungen und Schätzungen basieren und nicht auf einer endgültigen wissenschaftlichen Analyse.
Berücksichtigen Sie dies bei der Entscheidung, ob Sie diesen Pitch üben oder versuchen möchten.
Griff und Abwurf
Der Griff ist der gleiche wie bei einem Standard-Curveball.
Wenn Sie einen stärkeren Spin erzeugen möchten, können Sie die Fingerspitzen von Zeige- und Mittelfinger fester an die Nähte anlegen.
Da die Handgelenksbewegung eine große Rolle bei der Erzeugung von Spin spielt, ist es wichtig, sich beim Greifen des Balls der Nahtplatzierung bewusst zu sein.
Aus einer Position, in der der Handrücken vollständig zum Catcher zeigt, wird das Handgelenk beim Abwurf kraftvoll von innen nach außen gedreht – um mehr als 180 Grad.
Diese Bewegung erfordert einen sehr lockeren und flexiblen Arm.
Übermäßige Spannung verhindert eine reibungslose Bewegung und erhöht das Verletzungsrisiko erheblich.
Eine angemessene Flexibilität, insbesondere um den Ellbogen herum, ist unerlässlich.
Gründliches Dehnen und Mobilitätsübungen können helfen, das Verletzungsrisiko zu verringern.
Dieser Pitch beinhaltet eine extreme und unnatürliche Bewegung, die den Arm stark belasten kann.
Wägen Sie die Risiken sorgfältig ab, bevor Sie versuchen, diesen Pitch zu lernen oder anzuwenden.