Gyroball
Ein Forkball fällt normalerweise ab und wackelt in Richtung der Wurfhand, aber durch das Hinzufügen von Gyro-Rotation kann der Gyro-Fork dazu gebracht werden, gerade nach unten zu fallen.
Der Vorteil des geraden Abfallens besteht darin, dass er schwieriger von einem Four-Seam Fastball zu unterscheiden ist und weniger von der Händigkeit des Schlagmanns (Rechts- oder Linkshänder) beeinflusst wird.
Die Gyro-Rotation ist eine Art von Spin, die weniger vom Luftwiderstand beeinflusst wird, was im Widerspruch zum Forkball zu stehen scheint, aber da die Rotationsgeschwindigkeit relativ niedrig ist, hat dies keine großen Auswirkungen.
Griff und Abwurf
Beim Gyro-Fork wird der Gyro-Spin mit dem Zeigefinger erzeugt, daher wird der Zeigefinger auf die Nähte des Balls platziert.
Während der Ball wie bei einem normalen Forkball zwischen Zeige- und Mittelfinger gegriffen wird, besteht der Hauptunterschied darin, dass beim Abwurf nur der Zeigefinger die Nähte erfassen soll, weshalb der Mittelfinger nicht auf die Nähte gelegt wird.
Die Armbewegung und der Einsatz des Handgelenks sind die gleichen wie beim Forkball.
Der Armschwung sollte dem eines Fastballs ähneln, wobei das Handgelenk nicht eingesetzt werden sollte.
Beim Abwurf sollte der Ball über die Mittelfingerseite abgleiten, während die Zeigefingerseite, die auf den Nähten liegt, den Ball erfasst.
Es ist schwierig, einen perfekten Gyro-Spin zu erreichen, aber je näher man dem gewünschten Gyro-Spin kommt, desto effektiver wird er sein, daher ist Übung der Schlüssel.